Helferinnen und Helfer für den Katastropheneinsatz geehrt

Am 21. November 2016 fand im Einsatzzentrum Landeck die Verleihung der Tiroler Erinnerungsmedaille für den Katastropheneinsatz im September im Bezirk Landeck statt.


In der Nacht vom 10. auf 11. September 2016 führten starke Unwetter zu schweren Murenabgängen, Schlammlawinen und Überschwemmungen in Tirol – besonders betroffen waren die Gemeinden Grins und Strengen. Einsatzorganisationen und Hilfskräfte standen tagelang im Dauereinsatz.

Insgesamt standen bei diesem Einsatz innerhalb einer Woche 884 Feuerwehreinsatzkräfte mit 154 Fahrzeugen im Einsatz und leisteten insgesamt 9.873 Einsatzstunden (Gesamteinsatzstunden 14.813, davon 9.873 Feuerwehr, 3.916 Bundesheer, 580 Rotes Kreuz u. 444 Stunden BH, Bgm, Bergrettung, Wasserrettung).

Landeshauptmann Günther Platter nahm dies nun zum Anlass, allen Helferinnen und Helfer, die bei der Unwetterkatastrophe im Einsatz standen, in einer würdigen Feier im Beisein zahlreicher Prominenz mit der Erinnerungsmedaille auszuzeichnen. Die Tiroler Erinnerungsmedaille für den Katastropheneinsatz ist als Würdigung eines besonderen Einsatzes im Katastrophenfall gedacht. 553 Personen wurden für ihren Einsatz mit dieser Erinnerungsmedaille ausgezeichnet.

„Diese Landesauszeichnung soll ein sichtbares Zeichen der Anerkennung und des Dankes sein. Alle Helferinnen und Helfer haben durch ihren engagierten Einsatz einen großen Beitrag zur Bewältigung der Katastrophe geleistet“ erklärte LH Günther Platter bei seiner Ansprache.

Bericht/Fotos: BFV Landeck, BV Günter Zangerle / 22.11.2016

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