LKW-Brand im Arlbergtunnel am 29.01.2019

Mit der Meldung FW-A2-BRANDG wurden um 13:47 Uhr gemäß Sonderalarmplan die Feuerwehren St. Anton und Landeck zu einem LKW-Brand in den Arlbergtunnel gerufen.


Bereits auf der Anfahrt wurde das Brandereignis durch die Überwachungszentrale in St. Jakob bestätigt.
Zeitgleich, gemäß Einsatztaktik nach der Rendezvous-System, wurden die Kameraden auf der Vorarlberger Seite alarmiert.

Das Tunnelfahrzeug aus St. Anton sowie die beiden Tunnelfahrzeuge aus Landeck fuhren nach dem ausrüsten mit Kreislaufgeräten nacheinander in den Tunnel ein. Die Einsatzstelle lag ca. 600m vor dem Portal West, also auf Vorarlberger Seite.

Der LKW, ein Fahrzeugtransporter, hatte auf der hinteren rechten Seite Feuer gefangen. Die Hochdrucklöschanlage wurde umgehend aktiviert um den Brand möglichst einzudämmen und eine Ausbreitung zu verhindern. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren übernahmen sogleich die Löscharbeiten und konnten somit einen massiveren Brandverlauf verhindern. Das Einsatzgeschehen wurde von der Überwachungszentrale aus überwacht und zugleich unterstützt.

Zeitgleich mit den Löscharbeiten wurde in Abstimmung mit der ASFINAG, und soweit ein Vordringen möglich war, der Tunnel von den verbliebenen PKW´s geräumt. Die LKW-Fahrer wurden aufgesammelt und in Sicherheit gebracht. Das Fluchtwegesystem wurde durch die Feuerwehr nach verbliebenen Personen überprüft. Durch den schnellen und umsichtigen Einsatz waren keine Verletzten zu beklagen.

Nach rund 2 Stunden wurde der Einsatz beendet. Die länderübergreifende Zusammenarbeit mit den Kollegen aus dem Vorarlberg funktionierte, auch aufgrund der vielen Übungen, bestens.

Im Einsatz standen:

FF St. Anton
FF Landeck
BFI Landeck
Rotes Kreuz mit EL
ASFINAG
Polizei
Feuerwehren, BFI, Rotes Kreuz und Polizei auf Vorarlberger Seite

Bericht: BFI Thomas Greuter
Bilder: FF St. Anton / BFI Thomas Greuter
(c) BFV Landeck / BV Günter Zangerle