Pettneu wieder von einem Murenabgang betroffen - update

Um ca. 19:15 Uhr kam es in Pettneu abermals zu massiven Niederschlägen, welche sich im speziellen auf das Einzugsgebiet des Zeinsbaches konzentrierten.


Umgehend kamen die ersten Meldungen über größere Wassermassen herein wodurch das Kommando alarmiert wurde. Der stark ansteigende Zeinsbach schwoll in kurzer Zeit massiv an und führte eine große Menge an Geschiebe und Holz mit sich. Dadurch kam es vor allem im Bereich der Brücken zu Verklausungen, welche ein Übertreten des Baches zur Auswirkung hatte. Die Folge waren Schäden vom nördlichen Ortsrand bis hin zur Einmündung in die Rosanna. 

Seitens der Einsatzkräfte, es waren neben der FF Pettneu auch die FF St. Anton und zahlreiche Bagger im Einsatz, galt es schnellstmöglich den Bachverlauf soweit wieder herzustellen, dass ein problemloser Abfluss gewährleistet werden konnte. Zugleich wurden die ersten Schäden entlang der Wohnhäuser und an der Infrastruktur bestmöglichst behoben.

Parallel dazu wurde durch die Gemeindeeinsatzleitung und die Vertreter der Wildbach und Lawinenverbauung eine erste Lageeinschätzung durchgeführt.

Die Arbeiten der Einsatzkräfte wurden seitens der FF Pettneu heute fortgesetzt.

Im Einsatz standen:

FF Pettneu am Arlberg
FF St.Anton am Arlberg
AFK Martin Raffeiner
BFI Thomas Greuter
Gemeindeeinsatzleitung BGM Manfred Matt
WLV D. Kurz
Polizei
zahlreiche Erdbeweger.

Bericht: HV Karl Heymich
Fotos: AFK Martin Raffeiner, BFI Thomas Greuter
(c) BFV Landeck / BV Günter Zangerle / 23.08.2018