PKW – Brand im Arlbergtunnel

Am Samstag 28.09.2019 ist ein PKW, welcher aus dem Vorarlberg kommend in Richtung Tirol unterwegs war in Brand geraten.


Umgehend wurde gemäß Sonderalarmplan Arlbergtunnel auf der Tiroler Seite die Feuerwehr St. Anton alarmiert.

Ebenso erfolgte nach dem Rendezvoussystem die Alarmierung auf der Vorarlberger Seite.

Aufgrund des Umstands, dass sich die FF St. Anton auf Bildungsfahrt befand, wurde wegen des stark reduzierten Personalstandes eine Parallelalarmierung der FF Landeck durchgeführt.

Umgehend wurde in der Warte St. Jakob eine Einsatzleitung (Feuerwehr, Rotes Kreuz, Polizei, ASFINAG) gebildet. Dabei wurde auch der neu geschaffene Einsatzraum genutzt.

Die EL verschaffte sich einen Überblick und veranlasste nach Rücksprache mit den mittlerweile beim Brandort eingetroffenen Einsatzkräften die Deaktivierung der HDNSA.

Da die im Arlbergtunnel verbaute Hochdrucknebellöschanlage (HDNSA) umgehend ausgelöst hat, war zu Beginn des Einsatzes auf den Überwachungskameras in der Warte St. Jakob nichts zu sehen.

Die Deaktivierung hatte zur Folge, dass der PKW umgehend wieder an Brandintensität zulegte. Gemeinsam mit den Kollegen aus dem Vorarlberg konnte aber über die Löschleitungen der RLFT der Brand gelöscht und Brand ausgegeben werden.

Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens hatten sich während des Einsatzes sehr viele Personen im Tunnel befunden. Diese hatten sich zu einem hohen Anteil über das umfangreiche Fluchtwegsysteme in Sicherheit gebracht.

Nach Beendigung der Löscharbeiten, in Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Roten Kreuz und ASFINAG wurden die Fluchtstollen kontrolliert und die Personen wieder zu ihren PKWs gebracht.

Im Anschluss konnte der Einsatz beendet werden.

Nach dem LKW-Brand im Jänner dieses Jahres hat das aktuelle Ereignis nunmehr wiederholt gezeigt wie wertvoll die HDSNA-Anlage ist.

Wie die ASFINAG abschließend informierte konnte der Tunnel nach dem Ereigniseintritt um 11:46, bereits um 14:26 wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Personen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden.

 

Im Einsatz standen:

 

FF St. Anton

FF Landeck

BFI Landeck

Feuerwehren auf Vorarlberger Seite

Rotes Kreuz

Polizei

ASFINAG

 

Bericht/Fotos: BFI Thomas Greuter

(c) BFV Landeck / BV Günter Zangerle